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Bunt, humorvoll und ziemlich närrisch: Der Zunftball der Narrozunft Villingen steht vor der Tür. Da er, wie jedes Jahr, restlos ausverkauft ist, besteht die Möglichkeit, die Parodien, Schauspiele und Tanzauftritte am heutigen Donnerstag um 19 Uhr zu sehen.

Den Tänzern des Zunftballetts steht die Vorfreude auf die kommenden Auftritte beim Zunftball ins Gesicht geschrieben. Die Gruppe wird zwei Choreographien vorführen. Bild: Lubusch

Der Eintritt für diese Generalprobe ist zwar kostenlos, über eine kleine Spende würde sich der Verein jedoch freuen. Denn schon seit September wird kräftig vorbereitet und geprobt. Unter den auftretenden Gruppen ist auch das Zunftballett unter der Leitung von Janine Roth.

Die 23-Jährige trainiert ihre bunt gemischte Gruppe schon im dritten Jahr. Zweimal wöchentlich, freitagabends und samstagmorgens, proben die 20- bis 34-jährigen Tänzer und Tänzerinnen ihre Choreographien. Janine Roth studiert in Konstanz Jura und kommt für die Proben extra zurück in ihre Heimatstadt Villingen - das sind eben echt närrische Prioritäten.

Neben der Aufregung in der Woche vor dem Zunftball kämpft sie zudem auch noch mit Prüfungsstress. Denn die Abschlussprüfungen für das fünfte Semester stehen an. „Das Tanzen macht mir so viel Spaß. Man muss sich einfach organisieren und diszipliniert sein, dann geht das schon“, erklärt sie.

In diesem Jahr werden die 21 Mitglieder des Zunftballetts zwei Tänze aufführen. Da das diesjährige Motto des Balls „Film“ ist, wird eine Darstellung der Gruppe auf die Musik aus dem Film „Burlesque“ und die andere im „Madagaskar-Stil“ sein. Die Choreographien sind von Janine Roth und ihren Mittänzern selber ausgedacht. Inspiration holen sie sich aus verschiedenen Tanzfilmen. „Ich bringe das Konzept aber es kommen auch viele konstruktive Vorschläge aus der Gruppe“, betont Janine Roth.

Mit den Nähfrauen aus dem Verein wird dann auch in gemeinsamem Einverständnis ein Design für die farbenfrohen Kostüme festgelegt. Und auch nach 13 Jahren als Regisseure ist der Zunftball ein Höhepunkt des Jahres für Alexander Brüderle und Anselm Säger. Aber auch die alt-eingesessenen Gruppenmitglieder des Zunftballetts packt die Nervosität vor den Auftritten am Wochenende. „Das Wichtigste ist uns, das wir eine gute Show abliefern und die Leute unterhalten“, erzählt Janine Roth.

Quelle: Südkurier