menu +
Villinger Narros wecken mit einer kleinen Abordnung den Gengenbacher „Schalk“

Gemeinsam in bester Stimmung vor dem Rathaus: Die Villinger und Gengenbacher Zünftler. Vorne (Zweiter von rechts) Villingens Zunftmeister Joachim Wöhrle, links daneben sein Stellvertreter Hans-Jörg Voggenreiter, neben ihm Bürgermeister Torsten Erny und Gengenbachs Zunftmeister Jürgen Räpple. Bild: Stadel

Mit Feuerwerk und viel Getöse wurde in Gegenbach der „Schalk“ geweckt und gleichzeitig die Fastnacht 2013 in dem Kinzigtalstädtchen offiziell eröffnet. Mitten im Trubel eine große Abordnung der Historischen Narrozunft Villingen.

Die Villinger waren von der Gengenbacher Narrenzunft eingeladen, mit der seit Jahren eine innige Freundschaft gepflegt wird. In langen weißen Nachthemden und Zipfelmützen auf dem Kopf, ausgestattet mit allerlei Krach machenden Utensilien, marschierten die Narrozünftler im großen Hemdglunkerumzug mit, der vor dem Niggelturm endete. Im dortigen Narrenmuseum hält der „Schalk“, die Symbolfigur der Gengenbacher Fasend, wie die Fastnacht in dem wunderschönen Fachwerkstädtchen heißt, das Jahr über seinen wohlverdienten Schlaf. Jetzt ist der „Schalk“ nun wach und übernahm auch gleich die närrische Macht im Rathaus. Dort empfing Bürgermeister Thorsten Erny die Spitze der Gengenbacher Narrenzunft zusammen mit der Villinger Abordnung.

Danach zogen die Zünftler bis zum frühen Morgen gemeinsam mit ihren Gastgebern durch die Altstadt und besuchten unter anderem den Hemdglunkerball in der Stadthalle.

Quelle: Südkurier